Orthodoxe Fraternitaet e.V.

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Einstiegseite

"- 16. Jahrestagung: KIRCHE und KIRCHEN -"

Vertiefungstext von Prof. Dr. Mikliss de Dolega: " Spiritualitaet der Ost- und Westkirche "
Vertiefungstext von Vater STEFAN: " 1100jaehrige Wurzeln der Bulgarischen Orthodoxen Kirche"
 

Aus der
S a t z u n g
fuer den eingetragenen Verein

O R T H O D O X E
F R A T E R N I T A E T
i n
D E U T S C H L A N D




Praeambel


  • 1. Die Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland laedt die orthodoxen Christen und die Freunde der Orthodoxie ein, in der lebendigen Tradition der Orthodoxen Kirche den Weg der geistlichen Vertiefung zu gehen.

    2. Die Fraternitaet will helfen, das Band der Zusammenarbeit
    zwischen den jungen lokalen Gemeinden in Deutschland und
    zu den traditionsreichen Kirchen des Ostens zu festigen.
    Zugleich moechte sie der christlichen Einheit durch das Zeugnis der Orthodoxie dienen, die alle Christen aufruft, aus dem gemeinsamen, wahren und sich stets erneuernden Urquell zu schoepfen.

    3. Die Fraternitaet versteht sich als ein bescheidenes und vorlae ufiges Instrument fuer alle, die sich seiner bedienen wollen. Sie bemueht sich besonders um die Sammlung der
    in der Diaspora lebenden orthodoxen Christen.
    Die Fraternitaet steht im Dienst der in Deutschland taetigen orthodoxen Kirchen. Sie informiert und konsultiert diese und bittet um deren Impulse und Gebet. Sie steht nicht auszerhalb der Jurisdiktionen, sondern ruft ihre Mitglieder dazu auf, in ihren jeweiligen Kirchen fuer die allen Orthodoxen gemeinsamen Anliegen zu wirken.
    Sie moechte Zeugnis davon ablegen, dasz das Wort:
    " An der Liebe werdet ihr sie erkennen "
    mit Leben erfuellt werden kann.


  • N A M E
  • 1. Zur Bekundung der Gemeinsamkeit mit aehnlichen Zusammenschluessen orthodoxer Christen in Frankreich, Belgien und Holland traegt der Verein den Namen
    "Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland e.V."

  • Z W E C K B E S T I M M U N G
  • 1. Unter der Maszgabe der in der Praeambel genannten Grundsaetze foerdert der Verein das panorthodoxe Geschehen.

    2. Der Verein kann auf der Grundlage der Rechtsordnung der Bundes-republik Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Subsidiaritaet orthodoxe Gemeinschaftswerke errichten, insbesondere auf den Gebieten des Sozial- und Bildungswesens.
    Es sollen organisiert, gefoerdert und unterstuetzt werden:
    - gemeinsame Jugendarbeit
    - gemeinsamer schulischer und auszerschulischer
    Religionsunterricht
    - gemeinsame Informations- und Bildungsveranstaltungen
    - gemeinsam genutzte Bildungseinrichtungen, Pilgerstaetten
    und Kloester
    - gemeinsame Sozialarbeit
    - gemeinsame Medienarbeit

    3. Der Verein kann zur Erreichung des Zweckes Kongresse veranstalten und Formen des gemeinschaftlichen Lebens, der Gemeindeaufbau-arbeit und des Gemeindelebens foerdern.


  • G E M E I N N U E T Z I G K E I T

    Der Verein verfolgt ausschlieszlich und unmittelbar gemeinnuetzige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes
    "Steuerbeguenstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos taetig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

    ORTHODOXE FRATERNITAET
    Deutsche Bank BLZ 370 700 60 Kto: 48 333 56






    Bericht ueber die 16. Jahrestagung

    Vom 28.-29. September 1996 hielt die Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland ihre 16. Jahrestagung in Duesseldorf unter dem Motto
    " KIRCHE und KIRCHEN " ab.
    Der theologische Akzent lag auf Themen der Ekklesiologie.
    Eine Ausarbeitung von Dr. habil. Peter Plank begann mit Ausfuehrungen von Erzpriester Prof. Afanassieff und fuehrte das Thema in der Tradition von Chomjakov weiter, dabei Prof. Melia, Erzbischof Vasilij (Krivosein) von Bruessel und Bischof Pierre (lHuillier) zitierend. Bemerkenswert war die Behandlung der Aspekte der Autokephalie im Antagonismus zwischen Bischof Antonie (Plamadeala) von Ploesti (Rumaenische Orthodoxe Kirche) und Erzpriester Prof. Alexis Kniazeff (St.Serge/Russ.Bistum des OEkumen.Patriarchats).

    Aufhorchen liesz der Vortrag von Prof. Dr. MIKLISS de DOLEGA, (siehe 1. Vertiefungstext) der vom Standpunkt eines roemischen Katholiken, auf der Grundlage der gemeinsamen Tradition anhand eines eindrucksvollen Kataloges von Fragen vorstellte, welche berechtigten Fragen die Orthodoxie der roem.-kathol. Kirche von heute stellen koennte. Die ueberzeugtesten Orthodoxen haetten nicht treffender formulieren koennen. Es bleibt zu wuenschen, dasz sich auch alle Vertreter unserer Orthodoxie immer bewuszt sind, welchen Schatz an ewiger Wahrheit sie verwalten.

    Der theologische Schwerpunkt der beiden ekklesiologischen Vortraege wurde durch die Bilder aus Geschichte und Gegenwart von
    2 traditionsreichen Kirchen angenehmerweise aufgelockert.

    Antoni und Marlene Wolf praesentierten unter dem Thema
    "Modelle christlichen Lebens in Wueste und Groszstadt - Von den Kirchenvaetern bis heute" die altehrwuerdige Koptische Kirche.
    Durch den klar aufgebauten Vortrag, eine beeindruckende Diaschau, lebendige Erlebnisberichte und immer aktuelle Zitate der aegyptischen Kirchenvaeter entstand das Bild einer Kirche, die in ihrem Moenchtum
    die Lebensweise der ersten Asketen des Christentums bis heute bewahrt hat und zugleich in ihren Gemeinschaftswerken in der Welt von heute praktisches Christentum verwirklicht.

    Protodiakon Dipl.-Ing. Stefan Gross (siehe 2. Vertiefungstext) sprach ueber die Anfaenge der Bulgarischen Orthodoxen Kirche, das allen Orthodoxen wertvolle Erbe
    der Hll. KIRIL und METHODIJ und ihrer Schueler. Das Fortwirken der befreienden Botschaft der Hll. Slawenapostel ist bis heute fuer die Bulgarische Orthodoxe Kirche kennzeichnend.



    In der Orthodoxen Fraternitaet in Deutschland ist es in den letzten Jahren zur Tradition geworden, jedes Jahr einen der Bischoefe einzuladen, die fuer uns hier in Deutschland Verantwortung tragen.

    1994 war dies Metropolit SIMEON von der Bulgarischen Orthodoxen Kirche, 1995 hielt Metropolit SERAFIM von der Rumaenischen Orthodoxen Kirche eine aufruettelnde Ansprache ueber den " Geist, der lebendig macht " und die Gnade der Heiligung des Menschen, die sich erst durch Beten und Fasten entfaltet.

    Dieses Jahr war der Ehrengast der Fraternitaet der Hochgeweihte Bischof DAMIAN, der fuer Deutschland zustaendige Bischof der Koptischen Orthodoxen Kirche. Nach dem mit Seiner Eminenz und dem koptischen Pfarrer von Duesseldorf BOULES NAIM SHEHATA in koptischer und deutscher Sprache zelebrierten feierlichen Abendweihrauchgottesdienst ging Bischof Damian auf die Fragen der Tagungsteilnehmer ein. Dabei wurde die beeindruckende Persoenlichkeit Seiner Eminenz deutlich, die westliche Bildung mit oestlicher Weisheit vereint. Bischof Damian war bereits in Deutschland als Facharzt fuer Roentgenologie und Nuklearmedizin in einem Krankenhaus taetig, bevor er sich als Moench in die aegyptische Wueste zurueckzog und dann von Seiner Heiligkeit Papst SHENUTI als Bischof nach Deutschland entsandt wurde.


    Die Tagung wurde am Sonntag, den 29. September 1997 durch die Goettliche Liturgie abgeschlossen, in welcher der Vorsitzende des Koordinationsrates der Orthodoxen Fraternitaet in Deutschland
    Vater JOHANNES Nothhaas in seiner Predigt auf der Grundlage des Evangeliums (Mt15:25-28) den Orthodoxen deutscher Herkunft Mut machte, weiterhin, trotz aller Hindernisse, die Kruemmel unter dem Tisch
    der in den traditionellen Kirchen in Deutschland etablierten Orthodoxie zu suchen. Die Muehen auf diesem Wege sollen als Hinweise dienen, um den wahren Zugang zum Himmelreich zu finden.

    X

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    Geilnau/Lahn

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    Bonner Str. 358, D-50968 Koeln, Deutschland (Germany)
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    Letzte Aenderung:
    Vorabend vor Thomassonntag
    17.04.1999
    28.09.2004







    Vater Stefan


    protostefan@gmx.at